Frühlingsgefühle

Ich habe eine etwas längere Pause gemacht, weil mir nichts richtiges zum Schreiben einfiel. Nochmal über Trolle, „soziale“ Netzwerke usw. schreiben klang nicht so toll. Zum Thema Flüchtlinge, AfD und Trump kann man sich äußern, muss man aber nicht – es ist eigentlich auch alles gesagt.

Wenigstens hat der Frühling angefangen! Oder, wie es bei Facebook heißt:

Da haben sie wieder einen Praktikanten rangelassen, der ohnehin nur nachts wach ist und deswegen kurzerhand die Wintersonnenwende um ein Vierteljahr verschoben hat.

Die Facebooker sind allerdings nicht die einzigen, die mit den Jahreszeiten und der Tageslänge auf Kriegsfuß stehen:

Beim „Globi“ wäre ich als Mutter etwas skeptisch, ob mein Kind aus seinem Buch die richtigen Hinweise zu essbaren Wildpflanzen bekommt…

Aber es ist noch nicht alles verloren! Wer rettet den Ruf der Bildungsgesellschaft? Die „Brigitte“:

Aber jetzt weg vom Meckern und hin zum Schwärmen:

Es ist immer wieder toll, wenn langsam das Leben draußen aus dem Winterschlaf erwacht. Die Vögel zwitschern morgens, was das Zeug hält; die ersten Sträucher knospen oder blühen schon, Krokusse und Schneeglöckchen lassen die Wiesen aussehen wie expressionistische Malerei (was sich verstärkt, wenn man die Fernbrille abnimmt); und man riecht wieder Dinge.

Das ist für mich eins der deutlichsten Frühlingszeichen. Im Winter, wenn es richtig kalt ist und auch wenige Dinge irgendeinen Geruch verbreiten können (außer mangelhaft betriebene Kamine und Öfen), riecht man eher wenig.

Aber wenn die Temperaturen deutlich über Null steigen, riecht man plötzlich wieder die Erde, das Gras, das Laub. Und dann weiß man: yeah, der Frühling ist da!

Der beste Begleiter von allen und ich sind diesen Winter zum zweiten Mal im Süden gewesen, ein bisschen Sonne vortanken. Das ist die beste Methode, um dem Lichtmangelblues im Winter vorzubeugen. Natürlich kann man auch auf die Sonnenbank gehen – was ersatzweise auch gut funktioniert. Aber schon mal im Februar ein bisschen Sonne und Wärme zu bekommen, ist schon richtig gut. Ich habe das Gefühl, der Sonnenbedarf wächst mit dem Alter, oder die Reserven sind früher im Winter aufgebraucht.

Jedenfalls bin ich nach diesen beiden Jahren der kurzen Winterflucht fest entschlossen, mich im Rentenalter bei den grauhaarigen „Zugvögeln“ einzureihen und mindestens zwei Monate zu Jahresanfang im Süden zu verbringen. Und man kann nie früh genug anfangen, nach möglichen Überwinterungsorten zu gucken.

Aber jetzt heißt es erstmal nichts wie raus, viel, viel Sonne und einen Cappuccino im Straßencafé genießen…

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