Wenn die Gier das Hirn frisst…

Jeden Morgen steht bekanntlich ein Dummer auf – man muss ihn nur finden. Da ist es gut, wenn man die Dummen unter seinen „Freunden“ hat:

http://www.nw.de/lokal/kreis_guetersloh/guetersloh/guetersloh/20596944_FBI-sucht-Guetersloher-Filmproduzenten.html

Hierzu die Meinung von Jürgen Schwarze als Gastautor:

Wer an „Renditen von bis zu dreißig Prozent“ glaubt, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann und die jungfräuliche Empfängnis.

Vermutlich wird der eine oder andere Geschädigte versuchen, auf dem Rechtsweg an das verlorene Geld zu kommen. Das ist dann in etwa so, wie wenn ich von der Lottogesellschaft meinen Spieleinsatz zurück verlange, weil ich nicht gewonnen habe.

Es drängt sich die Frage auf, ob bei einem so offensichtlich unrealistischen Versprechen überhaupt von „Betrug“ die Rede sein kann. Eine Aussage wie „ich hole dir die Sterne vom Himmel“ ist ja auch nicht als verbindliches Angebot im Sinne des BGB zu werten.

Leider werden sich aber wohl wieder Gerichte mit den Forderungen dieser „Gläubiger“ auseinandersetzen müssen.

Viel sinnvoller wäre es m. E., wenn sich mal der Amtsarzt mit der Geschäftsfähigkeit eben jener „Geschädigten“ beschäftigen würde.

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3 Antworten zu Wenn die Gier das Hirn frisst…

  1. Handy-Verweigerer schreibt:

    „Renditen von bis zu dreißig Prozent“: ich finde den Fehler nicht. Bei der Aussage ist die Null doch inbegriffen!!!…

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