Das Waterloo der deutschen Sprache?

Heute habe ich im „Deutschlandfunk“ etwas ganz Wunderbares aus der Rubrik „Wir pflegen unsere schöne Sprache“ gehört:

Es wurde ein (in englisch geführtes) Interview zur Schlacht von Waterloo gesendet, zwischen Bernard Cornwell, einem britischen Autor, und Christoph Heinemann vom DLF. Im Verlauf dieses Gespräches kam es zu folgendem Dialog (Wiedergabe sinngemäß): Cornwell: „In Britain, we call it ‘blue on blue‘, if you shoot at your own people – I am sure you have a similar expression in Germany“. Heinemann: „Yes, it’s ‘friendly fire’”.

Jaaaa, Beschuss durch eigene Truppen” klingt etwas umständlicher – aber das macht doch nun mal unsere Sprache (auch) aus…

Das erinnert mich an eine Ansprache vor Absolvent/inn/en einer Fortbildungsmaßnahme. Glanzlicht oder, wie wir hier sagen, Highlight [sic] der Rede des Rektors: „… und dafür, dass Sie alle neben Ihrer Berufstätigkeit soviel Zeit und Mühe in diesen Abschluss investiert haben, davor muss man wirklich seinen Hut ziehen, oder zu gut deutsch: Chapeau!“

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