Kitas in der Bundeswehr

Kürzlich gab es einen Bericht im TV über die Aktivitäten der Bundeswehr, familien­freundlicher zu werden. Gezeigt wurde ein Ehepaar, bei dem beide Eltern bei der Bundeswehr arbeiten. Die Mutter lieferte ein Kind in der bundeswehreigenen Kindertagesstätte ab – es geht in die „Flugzeuggruppe“.

Beim Zuschauen kam uns der Gedanke, dass es wahrscheinlich mehrere Unterschiede zwischen einer zivilen Kita und einer bei der Bundeswehr gibt : die Zivilisten haben Marienkäfer-, Schmetterlings- und Sonnenblumen­gruppen. In der Bundeswehr gehen die Kinder eher in die Panzer-, Drohnen- oder Mörsergruppe. Morgens treten die Kinder erstmal zum Appell an und nach der Eingewöhnungs­phase gibt es eine Einteilung nach Dienstgraden. Mit der pazifistisch angehauchten Verbannung von Spielzeugwaffen braucht man den Bundeswehr-Kitas auch nicht zu kommen – für die Kleinen gibt es genügend ausgedientes Waffenmaterial. Schließlich soll der Nachwuchs ja den beruflichen Alltag der Eltern auch widergespiegelt bekommen.

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