Die Papstwahl

Die katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt und es herrscht mal wieder eine mit Andacht durchmischte Begeisterung unter den Menschen. Dabei kann es den meisten völlig egal sein, welcher alte Mann in bunten Gewändern darüber befindet, wem andere Männer (oder auch Frauen) zeigen dürfen, was unter ihren Gewändern ist, und aus welchem Grund sie das tun, oder darüber, wie das nun genau mit der Kirche und den Frauen und der Verhütung und der Abtreibung ist (womit sich der katholische Würdenträger an sich ja qua Beruf(ung) auskennt).

Besonders schön war heute morgen im Radio das Interview mit einer der Stimme nach eher jungen Frau, die das alles supertoll und auch sehr aufregend fand mit der Papstwahl, denn „wann hat man schon mal die Gelegenheit, mitzuerleben, dass ein neuer Papst gewählt wird?“

Nun ja, – abgesehen davon, dass sie, wie alle Volljährigen, schon mindestens eine Papstwahl bewusst erlebt hat – bei einer durchschnittlichen Amtszeit der Päpste von irgendwo bei unter 10 Jahren und angesichts der Tatsache, dass der neugewählte Papst Franziskus (dem ich persönlich ein langes und erfülltes Leben wünsche) ehrwürdige 76 Jahre alt ist und damit den Altersschnitt bei Amtsantritt nicht gerade senkt: allzu lange wird sie auf die nächste Wahl wohl nicht warten müssen.

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